Das Thüringer Vogtland
Eine Region im Grenzgebiet dreier Bundesländer
Ein kleiner Teil von Thüringen gehört zur vielfältigen und abwechslungsreichen Landschaft des Vogtlands. Mit seinen idyllischen Mittelgebirgslandschaften, Wäldern, Flüssen und Seen ist das Vogtland ein Paradies für Aktivferien. Viele gut markierte Wege laden zum Wandern, Radfahren und Reiten ein. Im Kletterwald Koala sehen Mutige den Wald aus einer anderen Perspektive und können auf einer 120 Meter langen und 8 Meter hohen Seilbahn feststellen, wo ihre Grenzen sind. Badefreunde kommen in Europas erstem Wasserfreizeitparadies mit hawaiianischem Ambiente auf ihre Kosten. Das Tropenbad begeistert mit der kunterbunten Kinderwelt, einer 225 Meter langen Rutsche, einer Erlebnisgrotte mit Wasserfall und verschiedenen Saunen nicht nur kleine Gäste.
Entlang der „Reußenstraße“ künden Jahrhunderte alte Burgen, Schlösser, Kirchen, Klöster, Bürgerhäuser und Fachwerkhöfe vom Glanz vergangener Zeiten. Sie sind Zeugen der regen Bautätigkeit ehemaliger Landesherren. Die am Flusslauf der Weißen Elster gelegene, ehemalige Residenzstadt Greiz trägt nicht unverdient den wirkungsvollen Beinamen „Perle des Vogtlands“. Vom Oberen Schloss, das auf einem 50 Meter hohen Burgkegel erbaut wurde, hat man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung. Das Untere Schloss beeindruckt mit dem herrlichen Greizer Park, dessen Sommerpalais heute eine wertvolle Sammlung aus Büchern, Kupferstichen und Karikaturen beherbergt.
Die Otto-Dix-Stadt Gera ist mit etwas über 100.000 Einwohnern die kleinste Großstadt Deutschlands. Sehenswert sind vor allem die Orangerie, das Theater und das Haus Schulenberg. Die BUGA 2007 mit ihren Landschaftsparks und ihrem Blumenmeer haben neuen Schwung in die vom Bergbau geprägte Region um Gera und Ronneburg gebracht.

