Pilgern in Niedersachsen

Besinnliches Wandern in schöner Natur

Pilgern. Die Jahrhunderte alte Tradition der Wallfahrten nach Rom, Jerusalem oder Santiago de Compostela (dem Grab des Apostels Jakobus des Älteren) findet in unseren Tagen immer mehr Anhänger, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen auf den langen Weg machen.

Wandern in die Natur, im Hintergrund das Bauernhaus

Ziele sind nicht immer die Wallfahrtsorte, oft  werden nur Teilstücke abgewandert, um sich zu besinnen, abzuschalten oder auch einfach nur die Natur zu genießen.

Niedersachsen ist durchzogen von Pfaden des Jakobsweges (auch Jakobuswege genannt), die aus dem Baltikum über Danzig, Rostock, Lübeck und Bremen kommen und dann die Wege kreuzt, die von Münster kommend Köln und Aachen verbinden. In Frankreich führt der Weg dann nach Spanien oder Rom weiter. 

In der Lüneburger Heide gibt es zur Zeit über 200 km Teilstücke, die entlang wunderschöner Natur, alten Kirchen, Bauernhöfen und alten Hühnengräbern führen.

Ebenso beliebt und bekannt wie die Pilgerwege durch die Lüneburger Heide ist auch der Weserbergland Pilgerweg zwischen Loccom (westlich des Steinhuder Meeres) und dem thüringischen Kloster Volkenroda. Fast 300 km lang ist dieser sehr schön durch das Weserbergland , dem Solling und dem Eichsfeld ziehende Weg. Neben Loccum und Volkenroda bilden heute die Klöster Fischbeck, Amelungsborn, Bursfelde und Anrode die großen Etappen dieses Pilgerweges. Pilgern ist also für jeden Wanderer, egal, ob stressgeplagter Manager, Familienvater oder Hausfrau, eine entspannende und erlebnisreiche Reise durch die schönsten Gebiete Niedersachsens. Für Informationen stehen Ihnen die Gastgeber oder die Mitarbeiter im Büro der Arbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande in Verden zur Verfügung.