Nationalpark Wattenmeer

Lernen Sie das niedersächsische Wattenmeer kennen.

Bei einem Urlaub an der Nordseeküste können Sie täglich Ebbe und Flut beobachen, Wattspaziergänge machen, Wattwürmer, Krebse und Muscheln Meeresboden beobachten. 

Das Wattenmeer vor der niedersächsischen Nordseeküste ist seit 1986 als Nationalpark geschützt. 1992 wurde es von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Mit der Anerkennung als UNESCO-Weltnaturerbe – zusammen mit dem schleswig-holsteinischen und dem niederländischen Wattenmeer – wurden schließlich jahrelange erfolgreiche Schutzbemühungen belohnt. Im Nationalpark sollen die natürlichen Lebensräume mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt geschützt werden. Gleichzeitig sollen Menschen die einmalige Natur erleben können. Auch die Aktivitäten für den Lebensunterhalt und die Sicherheit der Insel- und Küstenbewohner müssen berücksichtigt werden.

2010 wurde die Fläche auf jetzt ca. 345.000 Hektar erweitert.  Damit ist das Niedersächsische Wattenmeer der zweitgrößte deutsche Nationalpark. Kennzeichnend für die Nordseeküste ist die Tide, der Wechsel von Ebbe und Flut. Im Abstand von 6 Stunden kommt das Wasser und zieht sich wieder zurück. Wenn der Meersboden zu sehen ist, bieten Wattspaziergänge Erholung und Entspannung für Leib und Seele.

Dabei spielt es keine Rolle, wie man einen Spaziergang macht - ob man an der Küste entlang oder tief ins Watt hinein wandert. Im letzten Fall sollte man sich einem Wattführer anschließen. Er macht auf Wattwürmer, Krebse und Muscheln aufmerksam und erzählt interessante Geschichten über das Leben auf dem Meeresboden, er kennt auch die Gefahren, die bei Flut unerfahrenen Wattwanderern drohen können.